Steyr-Puch Haflinger 700 AP und 703 AP Geländewagen

Wer einen Steyr-Puch Haflinger fährt, besitzt einen kleinen Geländewagen mit Allradantrieb von Steyr-Daimler-Puch. Ein luftgekühlter Zweizylinder-Boxermotor sitzt im Heck, alle vier Räder hängen einzeln an Pendelachsen, und in beiden Achsen gibt es Differentialsperren, die sich während der Fahrt von Hand einschalten lassen. Die Werksunterlagen unterscheiden den 700 AP mit 1500 mm Radstand und den 703 AP mit 1800 mm Radstand, dazu Ausführungen mit Nebenantrieb, für die Tropen und mit festem Fahrerhaus. Auch der Motor hat sich verändert, von 22 PS über 24 PS bis zu 27 PS mit Fünfganggetriebe. Diese Seite hilft Oldtimer-Besitzern, den eigenen Haflinger sicher einzuordnen. Sie nennt die wichtigsten Werksdaten und zeigt, welche Betriebsanleitung, welche Reparaturanleitung und welcher Ersatzteilkatalog passt.

Steyr-Puch Haflinger mit geschlossenem Planenverdeck, Front schräg von vorn, Kennzeichen unkenntlich

Woran erkenne ich, welchen Haflinger ich habe

Die Typenbezeichnung verrät Radstand und Ausstattung. 700 AP ist die Grundausführung mit 1500 mm Radstand, 703 AP die Grundausführung mit 1800 mm Radstand. Ein L hinter AP steht für den Nebenantrieb, ein T für die Tropenausführung und TL für die Tropenausführung mit Nebenantrieb. Die Endung /3 kennzeichnet die Ausführung mit Polyesterfahrerhaus. So entstehen Bezeichnungen wie 700 APL, 703 APT oder 700 APTL/3. Alle Ausführungen lieferte das Werk mit Rechts- oder Linkslenkung. Für den langen Radstand gab es zusätzlich einen Sonderaufbau aus Aluminium von Preining.

Innerhalb dieser Typen hat das Werk den Motor mehrmals geändert. Die frühe Betriebsanleitung des 700 AP nennt 22 PS bei 4500 U/min und ein Vierganggetriebe, ein Kriechgang war auf Wunsch lieferbar. Eine weitere Betriebsanleitung beschreibt vier Gänge und 24 PS. Der Ersatzteilkatalog AP und APL führt dann die Ausführung 1967 mit 27 PS und Fünfganggetriebe, erkennbar am links vorne liegenden Kraftstoffbehälter. Von einer ersten oder zweiten Serie sprechen die gesichteten Werksunterlagen in unserem Archiv nicht. Das Werk unterscheidet nach Ausführungen, und genau danach richten sich Betriebsanleitung und Ersatzteilkatalog.

Fronthaube eines Steyr-Puch Haflinger mit Schriftzug Haflinger 700 AP und 4 WHEEL DRIVE, Steyr- und Puch-Emblem

Fahrgestellnummer und Motornummer finden

Bei der Ausführung mit 27 PS ist die Motornummer links neben dem Ölmessstab ins Gehäuse eingeschlagen. Die Fahrgestellnummer steht an der rechten Seite des Getriebeflansches und ein zweites Mal vor dem rechten vorderen Sitz. Dort ist auch das Baumusterschild mit sämtlichen Fahrzeugnummern angebracht.

Die Betriebsanleitungen mit 22 und 24 PS beschreiben es kürzer. Die Motornummer ist am Motorgehäuse eingeschlagen, das Baumusterschild mit sämtlichen Kennnummern sitzt beim Beifahrersitz. Für Reklamationen und Ersatzteilbestellungen verlangt das Werk immer die Fahrzeugnummer. Für die Bundesrepublik Deutschland war der frühe 700 AP mit einem hinteren Kennzeichen von 520 × 110 mm typisiert.

Das Baumusterschild gab es in mehreren Fassungen. Der Ersatzteilkatalog führt eigene Schilder für den 700 AP mit 1500 mm Radstand und für den 703 AP mit 1800 mm Radstand, dazu ein Schild nur für Deutschland, eines für Italien und eines nur für die Schweiz. Für England und Irland gab es eigene Armaturenbretter und Hinweisschilder. Die passenden Teilenummern stehen im zweiten Teil des Ersatzteilkatalogs AP und APL.

Werksdaten des Haflinger mit 27 PS

Der Motor der Ausführung 1967 ist ein luftgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit 80 mm Bohrung und 64 mm Hub, 643 ccm Hubraum und einer Verdichtung von 7,8 zu 1. Er leistet 27 PS bei 4800 U/min nach DIN und erreicht sein grösstes Drehmoment von 4,5 mkp bei 3500 U/min. Der Drehzahlregler beginnt bei 4800 U/min abzuregeln und endet bei 5200 U/min. Gemischt wird in einem Zenith-Fallstromvergaser 32 NDIX, gefiltert über einen Ölbadluftfilter oder einen Micronic-Papierluftfilter. Der Motor sitzt im Heck und ist fliegend am Getriebe angeflanscht. Die Einscheiben-Trockenkupplung KS 180 stammt von Fichtel & Sachs. Die Elektrik arbeitet mit 12 Volt, einer Bosch-Lichtanlassmaschine mit 240 Watt und einer Batterie mit 55 Ah.

Das Fünfganggetriebe ist sperrsynchronisiert und wird mit einem Knüppel geschaltet. Der erste Gang reicht bis 8 km/h, der zweite bis 14, der dritte bis 29, der vierte bis 48 und der fünfte bis 75 km/h. Den Vorderradantrieb schaltet der Fahrer während der Fahrt mit einem Handhebel zu und ab. Die Differentialsperren in beiden Achsen lassen sich von Hand auch einzeln einlegen. Alle vier Räder sind einzeln an gegabelten Pendelachsen aufgehängt, gefedert mit Schraubenfedern und zusätzlichen Gummihohlfedern bei 170 mm Federweg. Gebremst wird hydraulisch mit Zweikreisanlage und 215 mm Bremsdurchmesser, die Handbremse wirkt mechanisch auf die Hinterräder. Die ZF-Gemmer-Lenkung braucht drei Lenkradumdrehungen, der Spurkreis misst 6,5 m beim kurzen und 8 m beim langen Radstand.

Die Ausführungen im Vergleich

Die Tabelle stellt die Werksangaben der drei Betriebsanleitungen nebeneinander. Das Gewicht gilt jeweils ungefähr für die fahrfertige Grundausführung.

Ausführung Leistung Getriebe Radstand
700 AP, 22 PS 22 PS bei 4500 U/min 4 Gänge, Kriechgang auf Wunsch 1500 mm
700 AP, 24 PS 24 PS bei 4500 U/min 4 Gänge, Kriechgang auf Wunsch 1500 mm
700 AP, 27 PS 27 PS bei 4800 U/min 5 Gänge 1500 mm
703 AP, 27 PS 27 PS bei 4800 U/min 5 Gänge 1800 mm
Ausführung Länge Gewicht Gesamtgewicht Tempo
700 AP, 22 PS 2830 mm 610 kg 1125 kg 52 bis 64 km/h
700 AP, 24 PS 2845 mm 610 kg 1150 kg 52 bis 64 km/h
700 AP, 27 PS 2850 mm 645 kg 1200 kg 75 km/h
703 AP, 27 PS 3150 mm 670 kg 1200 kg 75 km/h

Beim 700 AP und beim 703 AP mit 27 PS sind die übrigen Masse gleich. Die Spurweite beträgt 1130 mm vorne und hinten, die Breite 1400 mm und die Plateauhöhe 720 mm. Über dem Lenkrad ist der Haflinger 1360 mm hoch, mit Planenverdeck 1740 mm. Die Bodenfreiheit misst belastet 240 mm, die Wattiefe 350 mm. Die Ladefläche misst 1540 × 1275 mm beim kurzen und 1840 × 1275 mm beim langen Radstand, das sind 1,96 und 2,35 m². Bereift ist der Haflinger mit 165 × 12 Semperit Universal Grip auf Felgen 3,50 × 12, bei 1,5 atü vorne und hinten. Der Tank fasst 31,5 Liter Benzin, davon 5 Liter Reserve. Das Werk nennt einen Normverbrauch von etwa 10,9 Litern auf 100 km und 3 bis 5 Liter pro Stunde im Gelände. Die kleinste Geschwindigkeit liegt bei 3 km/h.

Die frühen Ausführungen mit 22 und 24 PS

Der frühe 700 AP hat denselben Hubraum von 643 ccm, ist aber nur 6,7 zu 1 verdichtet und leistet 22 PS bei 4500 U/min. Das Drehmoment beträgt 4 mkg bei 2500 U/min. Die Tropenausführung ist 8 zu 1 verdichtet. Als Vergaser nennt das Werk einen Pallas-Zenith 32 NDIX oder einen Weber 32 ICS, die Batterie hat 42 Ah. Die Ausführung mit 24 PS ist 7,5 zu 1 verdichtet, hat 4,2 mkp bei 2500 U/min und einen Weber 32 ICS.

Beide haben ein sperrsynchronisiertes Vierganggetriebe, der Kriechgang auf Wunsch ist mit 7,55 übersetzt. Beim frühen 700 AP reichen die Übersetzungen von 3,73 im ersten bis 0,71 im vierten Gang. Der Tank fasst 30 Liter beim Modell mit 22 PS und 33 Liter beim Modell mit 24 PS, der Normverbrauch liegt bei etwa 9 Litern auf 100 km. Für das Modell mit 22 PS nennt das Werk bis 200 mm Federweg an den Rädern.

Der Kommunal-Haflinger 703 APK

Der Kommunal-Prospekt zeigt eine eigene Ausführung auf dem langen Radstand. Der 703 APK ist 3290 mm lang, 1390 mm breit und 1780 mm hoch. Leer und ohne Tankinhalt wiegt er 690 kg. Er trägt 1200 kg Nutzlast bei 2000 kg zulässigem Gesamtgewicht, die Achslasten dürfen vorne und hinten je 1100 kg betragen. Dafür ist er auf 50 km/h ausgelegt und kriecht mit 1,5 km/h bei 1800 U/min. Er rollt auf 6,40-13 mit Felgen 5 J × 13, der Federweg ist mit 140 mm kürzer, und der Wendekreis misst 8,5 m. Die Bremse ist mit einem Unterdruck-Bremsgerät verstärkt, der Tank fasst 50 Liter. Ein Nebenantrieb für Hydraulik lässt sich über eine eigene Schaltkupplung zuschalten. Zur Serienausrüstung zählen unter anderem Betriebsstundenzähler, Warnblinkanlage, zwei Aussenspiegel und eine Eberspächer-Zusatzbenzinheizung.

Grüner Steyr-Puch Haflinger offen gefahren, schwarzes Verdeck hinten, schräg von vorn rechts

Was Halter am Haflinger wissen wollen

Welcher Ersatzteilkatalog passt zu meinem Haflinger

Der Ersatzteilkatalog für 700 und 703 ist laut Titel für die Typen AP/L, APT, APTL und die Fahrerhaus-Ausführungen /3 angelegt. Der zweiteilige Katalog AP und APL enthält die Ausführungen mit 1500 und 1800 mm Radstand, mit und ohne Nebenantrieb, sowie die Ausführung 1967 mit 27 PS. Für diese Ausführung 1967 mit Fünfganggetriebe nennt er ausdrücklich Kataloggruppen, die nicht verwendet werden dürfen. Für das Polyesterfahrerhaus gibt es einen eigenen Anhang. Im Katalog steht Ausfg. L für Linkslenker und Ausfg. R für Rechtslenker, das hat nichts mit dem L im Typ APL zu tun. Bestellen Sie Teile immer mit der Fahrzeugnummer vom Baumusterschild, so verlangt es schon das Werk.

Was ist beim Haflinger aus Bundesheer-Beständen anders

Der Ersatzteilkatalog AP und APL enthält neben den Teilen für das Österreichische Bundesheer auch Teile für Zivilfahrzeuge. Für das Bundesheer gelten in einzelnen Gruppen nur bestimmte, besonders gekennzeichnete Ausführungen, etwa in den Gruppen 1 10, 3 15, 7 01 und 10 01. Für den Funk-Haflinger 700 AP/2 gibt es einen eigenen Zusatz-Ersatzteilkatalog mit Stand Februar 1964. Er gilt für die für das Bundesheer gefertigte Ausführung ab Fahrzeugnummer 1251. Bis Fahrzeugnummer 1250 gilt der Hauptkatalog für die Bundesheer-Haflinger. In der Eberspächer-Broschüre führt das Bundesheer den Funk-Haflinger 700 AP unter der Bezeichnung gl FMKW. Für Fahrzeuge aus Armeebeständen gibt es eigene Betriebsanleitungen des Bundesheeres und der Schweizer Armee.

Welches Öl gehört in Motor und Getriebe

Für die Ausführung mit 27 PS schreibt das Werk im Sommer SAE 30 vor, über 30 Grad SAE 40, im Winter SAE 20 und bei extrem tiefen Temperaturen SAE 10 W. Der Motor fasst neu 2,0 Liter und beim Ölwechsel 1,75 Liter, der Ölbadluftfilter 0,30 Liter. Getriebe und Hinterachse nehmen zusammen 2,7 Liter Getriebeöl SAE 90 auf, beim Wechsel 1,8 bis 1,9 Liter. Bei sehr tiefen Aussentemperaturen empfiehlt das Werk SAE 80 für leichtgängiges Schalten. Die Vorderachse braucht 1,15 Liter, beim Wechsel 0,8 bis 0,85 Liter. Jedes Radantriebsgehäuse fasst 0,15 Liter, die Lenkung 0,2 Liter und das Tragrohr 0,5 Liter SAE 90. In die Bremse gehören 0,3 Liter Bremsflüssigkeit.

Warum fährt mein Haflinger nur 52 oder 64 km/h

Das hängt an der Stirnradübersetzung in den Radnaben. Der frühe 700 AP mit Vierganggetriebe kam mit 3,0 und wahlweise mit 2,72 oder 2,38. Bei 4500 U/min ergibt das 52, 58 oder 64 km/h Höchstgeschwindigkeit, dafür sinkt die Steigfähigkeit von 65 über 58 auf 50 Prozent. Die Reparaturanleitung des 700 AP führt die Übersetzungen für 64 und 52 km/h als auswechselbare Sonderausrüstung. Zu jeder Übersetzung gehört ein eigenes Bedienungsschild. Der Ersatzteilkatalog führt Schilder für 52, 58 und 64 km/h und eines für 75 km/h beim Fünfganggetriebe. Eine Reparaturanleitung mit Stand Oktober 1961 nennt ausserdem für die Schweiz 60 km/h. Die Ausführung mit 27 PS hat eine Stirnradübersetzung von 2,21 und erreicht 75 km/h.

Wie steil und wie tief darf ich fahren

Die Betriebsanleitung mit 27 PS nennt 65 Prozent Steigfähigkeit auf trockenem, griffigem Boden, begrenzt durch die Haftgrenze der Reifen. Der Leitfaden zum Kundendienstlehrgang gibt 50 bis 70 Prozent an, mit eingebautem Kriechgang 70 Prozent. Der Werksprospekt des 703 AP nennt 50 Prozent Seitenneigung. Die Wattiefe gibt die Betriebsanleitung mit 350 mm an, die Betriebsanleitung mit 24 PS erlaubt kurzzeitig 500 mm. Die Reparaturanleitung des 700 AP nennt 500 mm Wattiefe, Böschungswinkel von 45 Grad vorne und 40 Grad hinten und 300 mm Bodenfreiheit unter dem Zentralrohr.

Wie viel darf ich zuladen

In der Datentabelle der Betriebsanleitung mit 27 PS steht keine Nutzlast, sondern das Gewicht und das zulässige Gesamtgewicht. Der 700 AP wiegt fahrfertig etwa 645 kg, der 703 AP etwa 670 kg, beide dürfen 1200 kg wiegen. Die Achslast darf beim 700 AP vorne 620 kg und hinten 700 kg betragen, beim 703 AP vorne 630 kg und hinten 680 kg. Der Werksprospekt des 700 AP mit 27 PS nennt eine Zuladung bis 515 kg einschliesslich Fahrer bei rund 635 kg Eigengewicht. Der Kommunal-Prospekt gibt für den 703 AP 520 kg an. Die Reparaturanleitung des 700 AP nennt 400 kg Zuladung bei rund 580 kg Gewicht. Ein Prospekt des 700 AP mit Vierganggetriebe erlaubt einen leichten Einachsanhänger bis 350 kg Gesamtgewicht.

Welche Verdecke und Aufbauten gab es ab Werk

Das Werk bot ein grosses Planenverdeck mit vier Planentüren an, das sich auf Lenkradhöhe abklappen lässt. Dazu kam ein kurzes Planenverdeck mit zwei Planentüren und Blechbordwänden. Weitere Sonderausrüstungen waren ein abklappbarer Windschutz mit Wischeranlage, zwei rückwärtige Klappsitze, die sich in der Plattform versenken lassen, und ein festes Führerhaus aus glasfaserverstärktem Polyesterharz. Der Werksprospekt des 703 AP nennt ausserdem ein Polyester-Fahrerhaus mit Plane und einen Spezial-Alu-Aufbau. Mit Planenverdeck ist der Haflinger 1740 mm hoch und 1400 mm breit.

Welche Reifen und welcher Luftdruck passen

Die Betriebsanleitung mit 27 PS nennt Reifen 165 × 12 Semperit Universal Grip auf Felgen 3,50 × 12 mit 1,5 atü vorne und hinten. Für den frühen 700 AP gibt das Werk Reifen 145-12 oder 165-12 mit griffigem Spezialprofil an, wahlweise 5,20-12 M & S. Der Luftdruck beträgt dort 1,4 bis 1,6 atü bei 145-12, 1,0 atü bei 165-12 und 1,6 atü bei 5,20-12 M & S. Der Kommunal-Haflinger 703 APK fährt auf 6,40-13 mit Felgen 5 J × 13.

Welche Nachbesserungen hat das Werk gemeldet

Zwei Kundendienstmitteilungen aus dem Jahr 1968 helfen bei der Einordnung. Bei Haflingern mit Fünfgang- oder Kriechganggetriebe, die 1967 ausgeliefert wurden, konnte sich die Mutter der Schaltgabel am Mitnehmer lockern. Ab Fahrzeugnummer 530.8804 hat das Werk die Sicherung in Serie geändert. Die 1967 ausgelieferten Fahrzeuge bis zu dieser Nummer mussten nachträglich mit einem Schweisspunkt gesichert werden. Ab Fahrgestellnummer 535.9993 beim kurzen und 555.0933 beim langen Radstand baute das Werk ein Triebwerksgehäuse mit verstärktem Flansch und doppelt gelagerter Kupplungsausrückwelle ein. Das neue Gehäuse wird auch als Ersatzteil für das alte abgegeben.

Gibt es eine Anleitung für die Standheizung

Ja. Die Eberspächer-Broschüre beschreibt das Heizgerät BN 2 im Puch-Haflinger. Es heizt mit Benzin, liefert 2300 Watt und verbraucht 0,34 Liter pro Stunde. Es arbeitet mit 12 Volt, nimmt ohne Startphase 40 Watt auf und wiegt 4 kg. Eingeschaltet wird mit dem Schubschalter. Nach etwa 45 Sekunden meldet die rote Kontrolllampe, dass die Heizung voll in Betrieb ist. Beim Ausschalten läuft das Gerät etwa 3 Minuten nach, in dieser Zeit darf es nicht erneut eingeschaltet werden. Dieselbe Broschüre gilt auch für den Pinzgauer.

Welche Anleitung passt zu meinem Haflinger

Betriebsanleitungen

Reparatur und Kundendienst

Ersatzteilkataloge

Standheizung und Fachbuch

Weitere Titel, darunter Anleitungen in anderen Sprachen, der Zusatz-Ersatzteilkatalog für den Funk-Haflinger, Werksprospekte und Poster, finden Sie über die Suche nach Haflinger im Shop.

Reparaturanleitung Puch 500, 650 und 700 Haflinger für 59,90 EUR bestellen

Weiterführende Quellen

Alle Werksdaten dieser Seite stammen aus Betriebsanleitungen, Reparaturanleitungen, Ersatzteilkatalogen, Kundendienstmitteilungen und Werksprospekten aus unserem eigenen Archiv. Fehlt eine Angabe zu Ihrem Haflinger, schreiben Sie uns die Typenbezeichnung und die Fahrgestellnummer, wir suchen den passenden Titel heraus.