Kramer KL 150, KL 200, KL 300 und KL 400 Schlepper

Wer einen Kramer fährt, hat einen Schlepper aus Gutmadingen. Das Werk nannte sich auf seinen Betriebsanleitungen die älteste deutsche Spezialfabrik für kombinierte Kleinschlepper und Motormäher. Es gab das Werk Gutmadingen in Baden und das Werk Überlingen am Bodensee, Ersatzteile und Kundendienst kamen aus Gutmadingen. Nach KL 150, KL 200, KL 300 und KL 400 suchen Halter bei uns am häufigsten. Ob Traktor, Trecker oder Oldtimer genannt, am Ende stehen immer drei Fragen. Welcher Kramer ist meiner? Welcher Motor steckt drin? Welche Unterlage passt? Die Antworten auf dieser Seite stammen aus den Betriebsanleitungen und Ersatzteilkatalogen in unserem Archiv.

Türkisgrüner Kramer KL 300 Schlepper mit roten Felgen und Verdeck, schräg von vorn mit Grill

Welcher Kramer ist meiner

Die Antwort steckt in den Nummern am Schlepper. Fahrgestellnummer und Motornummer stehen auf dem Typenschild und ein zweites Mal am Fahrzeug. Die Ersatzteilkataloge sagen genau, wo. Der Katalog des KL 200 beschreibt es so, der Katalog des KL 400 mit gleichem Wortlaut.

  • «Die Fahrgestellnummer ist ausser auf dem Typenschild noch links auf der Vorderachskonsole eingeschlagen.»
  • «Die Motornummer befindet sich auf dem Typenschild und rechts unter der Brennstoffpumpe.»
  • «Die Getriebenummer ist am Getriebegehäuse hinten seitlich der Zapfwelle eingeschlagen.»

Beim KL 300 sitzt die Fahrgestellnummer auf der anderen Seite. Sein Katalog sagt es so.

  • «Die Fahrgestell-Nr. befindet sich auf dem Typenschild und rechts auf der Vorderachskonsole.»
  • «Die Motornummer befindet sich vorn rechts unten am Motor.»
  • «Die Getriebe-Nummer steht am Getriebe-Gehäuse hinten seitlich der Zapfwelle rechts.»

Beim KL 22 ist die Fahrgestellnummer rechts auf der Vorderachskonsole eingeschlagen. Die Motornummer steht auf dem Typenschild und rechts hinter dem Brennstoffilter unter den Brennstoffleitungen, die Getriebenummer hinten am Getriebegehäuse unter der Zapfwelle. Beim K 15 befindet sich die Motornummer links neben dem Brennstoffilter. Beim Schaufellader 411 steht die Fahrgestellnummer am rechten Längsträger des Rahmens vorne am Fahrzeug, ferner auf dem Typenschild innerhalb des Fahrerstandes.

Für jede Bestellung fragt das Werk nach diesen Nummern. Beim KL 300 heisst es «Bei Bestellung Motor-, Fahrgestell- und Getriebe-Nummer angeben». Für den KL 600 verlangt der Katalog Schleppertyp und PS, Fahrgestellnummer und Versandart. Beim 411 sind Type, Fahrgestellnummer, Motornummer und der Tag der Auslieferung des Fahrzeugs anzugeben. Wer diese Angaben bereit hat, findet im richtigen Katalog schnell das richtige Teil.

Fahrgestellnummern in den Ersatzteilkatalogen

Nummernbereiche nennen nur zwei unserer Kataloge. Der Katalog des Schaufelladers 411 gilt ab Fahrgestellnummer 94 363. Der Katalog für KL 600 und 600 Export trennt einige Teile nach Nummern.

  • Die Achsrohre links und rechts gelten bis Nr. 92 259 beim KL 600 mit 45 und 61 PS und bis Nr. 92 015 beim 600 Export mit 45 und 55 PS. Für alle weiteren Nummern unterscheidet der Katalog die Achsrohre nach Spurbreite 1360 mm und 1500 mm.
  • Ab Nr. 92 393 beim KL 600 und ab Nr. 92 080 beim 600 Export ist für die Lagerung der Stufenwelle im Kupplungsgehäuse ein anderes Nadellager montiert als bis Nr. 92 392 und 92 079.
  • Ab Nr. 92 414 beim KL 600 und ab Nr. 92 084 beim 600 Export wurde im Getriebe nur noch eine bestimmte Paarung der Zahnräder montiert.

Die Kataloge von KL 200, KL 300, KL 400, KL 22 und K 15 nennen keine Bereiche von Fahrgestellnummern. Bei der Bestellung gehören die Nummern trotzdem dazu.

Welcher Motor steckt in meinem Kramer

Die Unterlagen nennen die Motortypen, den Hersteller aber nur selten. Hier steht nur, was wörtlich in den Anleitungen und Katalogen steht.

  • KL 150, die Anleitung verweist auf das mitgelieferte Motorenhandbuch F 1 L 712.
  • KL 180, die Anleitung verweist auf das mitgelieferte Motorenhandbuch 2 LD.
  • KL 200, Motor F 2 L 712 mit zwei stehenden Zylindern, ein Viertakt-Wirbelkammer-Diesel. Die Einspritzpumpe ist von Deutz, für Arbeiten am Motor nennt die Anleitung die KHD-Werkstatt.
  • KL 22 und KL 220, Motor F 2 L 612 mit 22 PS bei 2000 U/min. Beim KL 22 hat er 1520 ccm und Luftkühlung mit Schwungradgebläse.
  • KL 250, das später angehängte Datenblatt nennt einen Deutz F 2 L 712 mit 24 PS.
  • KL 300, der Ersatzteilkatalog führt den Deutzmotor F 2 L 712 komplett mit Schwungrad.
  • KL 400, die Betriebsanleitung mit dem Vermerk 9/65 nennt den Dreizylinder F 3 L 812. Die Ersatzteilliste mit Vermerk 8.62 führt bei der Doppelkupplung dagegen einen Deutzmotor F 2 L 712. Welcher Motor in einem bestimmten KL 400 sitzt, klärt nur die Motornummer.
  • KL 600 und 600 Export, der Katalog führt F 3 L 812 D, F 4 L 812 D, F 3 L 912 und F 4 L 912.
  • 350 und 450 Export, Vierzylinder Standard Triumph OE 138 mit 2260 ccm, ein Viertakt-Diesel mit Vorkammer.
  • KA 250, Motor 2 BN, ein Viertakt-Diesel mit Wirbelkammer und 1,84 Liter Hubraum.
  • Schaufellader 411, Deutz-Motor F 3 L 912.

Güldner und Sachs kommen in keiner unserer Kramer-Unterlagen vor. MWM taucht ein einziges Mal auf, im Ersatzteilkatalog des KL 22 bei einem Mähwerk für den KB 22, genannt für die Ausführung mit 2 BN und die mit MWM-Motor AKD 12 Z. Wer einen dieser Motoren im eigenen Kramer vermutet, prüft zuerst Motornummer und Typenschild.

Werksdaten KL 150, KL 180, KL 200 und KL 250

Die Werte stammen aus den Betriebsanleitungen. Für den KL 250 gilt eine Ausnahme. Seine Werte stehen auf einem Datenblatt, das dem Scan der gemeinsamen Anleitung für KL 220 und KL 250 später angehängt wurde. Es ist kein Druck des Werks. Nennt eine Unterlage einen Wert nicht, steht in der Tabelle keine Angabe. Die letzte Zeile nennt die Unterlage.

Merkmal KL 150 KL 180 KL 200 KL 250
Motor F 1 L 712, luftgekühlt 2 LD, luftgekühlt F 2 L 712 Deutz F 2 L 712
Zylinder keine Angabe keine Angabe 2, stehend keine Angabe
Hubraum keine Angabe keine Angabe 1700 ccm keine Angabe
Leistung keine Angabe keine Angabe 18/20 PS bei 1800 U/min 24 PS
Gänge 5 vor, 1 zurück 5 vor, 1 zurück 5 vor, 1 zurück 5 vor, 1 zurück, mit Untersetzung 10 und 2
Zapfwelle gangabhängig, wo vorhanden gangabhängig, wo vorhanden abschaltbar, DIN 9611 540 U/min, ca. 24 PS
Hydraulik keine Angabe keine Angabe Kraftheber als Zusatz Kramer und Bosch, 1100 kg Hubkraft
Tank keine Angabe keine Angabe ca. 24 Liter keine Angabe
Gewicht keine Angabe keine Angabe 1150 kg ohne Mähwerk 1350 kg
Reifen keine Angabe keine Angabe vorn 4,5-16, hinten 8-24 AS vorn 5,00 x 16, hinten 10 x 28 AS
Tempo keine Angabe keine Angabe ca. 20 km/h 20 km/h
Quelle Anleitung Anleitung Anleitung Datenblatt

KL 150 und KL 180 haben laut ihren Anleitungen fünf Vorwärtsgänge und einen Rückwärtsgang. Die gangabhängige Zapfwelle arbeitet nur in den Gängen 1 bis 3. Die Füllmengen sind gleich, ca. 4,8 Liter im Motor, ca. 2,5 Liter im Schaltgetriebe und ca. 6 Liter im Hinterachsgehäuse. Leistung, Hubraum und Gewicht nennen beide Anleitungen nicht.

Den KL 200 beschreibt das Werk als moderne, formschöne Blockbauart. Sein Motor hat 95 mm Bohrung und 120 mm Hub, 8 mkg Drehmoment und wiegt ca. 280 kg. Als Zusatz gab es einen vorschaltbaren Kriechgang mit dann 10 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgängen, hinten Reifen 9-24, 8-32 oder 10-28 AS, dazu Frontlader und Seilwinde.

Beim KL 250 nennt das Datenblatt ausserdem 120 atü für die Hydraulik, 2900 mm Länge, 1580 mm Breite, 1570 mm Höhe und 1835 mm Radstand. Laut den angehängten Datenblättern ersetzte der KL 220 ab März 1957 den KL 22. Ab Mai 1958 folgte der KL 250, gebaut bis September 1960. Für den KL 220 selbst nennt die gemeinsame Anleitung 22 PS bei 2000 U/min, zwei stehende Zylinder und 1350 kg Gewicht.

Werksdaten KL 300, KL 400 und KL 600

Für den KL 300 liegt uns als Beleg nur der Ersatzteilkatalog vor. Er nennt Motor, Getriebe, Zapfwelle, Mähaufzug und Reifen. Leistung, Hubraum, Tankinhalt, Gewicht und Tempo nennt er nicht, deshalb bleiben diese Felder offen. Die Daten des KL 400 stammen aus der Betriebsanleitung, die des KL 600 aus dem Ersatzteilkatalog für KL 600 und 600 Export.

Merkmal KL 300 KL 400 KL 600
Motor Deutz F 2 L 712 F 3 L 812 F 3 L 812 D oder F 4 L 812 D, später F 3 L 912 oder F 4 L 912
Zylinder keine Angabe 3, stehend keine Angabe
Hubraum keine Angabe 2550 ccm keine Angabe
Leistung keine Angabe 40 PS bei 2300 U/min KL 600 45 oder 61 PS, 600 Export 45 oder 55 PS
Gänge 10-Gang-Getriebe 10 vor, 2 zurück keine Angabe
Zapfwelle mit Schaltung ca. 540 U/min, Doppelkupplung Zapfwelle, auch vorn
Hydraulik hydraulischer Mähaufzug Heben und Drücken oder Regelhydraulik, Kat. I und II vorhanden, keine Hubkraft genannt
Tank keine Angabe ca. 42 Liter keine Angabe
Gewicht keine Angabe 1950 kg keine Angabe
Reifen vorn 5.00-16, hinten 10-28, 8-32, 11-28, 9-36 oder 11-32 6.00-16 und 10-28 AS 10,5-18 mit 13-30, 14-30 oder 13-28
Tempo keine Angabe Sondergetriebe bis ca. 30 km/h bis 25 oder bis 30 km/h
Quelle Katalog Anleitung Katalog

Der KL 400 hat laut Anleitung einen Dreizylinder-Viertakt-Diesel mit 95 mm Bohrung, 120 mm Hub und 12,5 mkg bei 1800 U/min, der Motor wiegt ca. 300 kg. Jeder Gang ist voll belastbar. Die Füllmengen sind 8 Liter für den Motor und 17 Liter für Schaltgetriebe und Achsantrieb. Als Sonderausrüstung nennt das Werk grössere Reifen 9-32 und 11-28 sowie einen Frontlader Grösse 2.

Der Katalog des KL 600 führt manche Teile getrennt für Schlepper bis 25 km/h und bis 30 km/h. Allrad-Antrieb, Druckluftanlage, Gemmerlenkung und Hydrauliklenkung und ein hydraulisches Mähwerk stehen ebenfalls darin.

Grüner Kramer Export Schlepper mit Sonnendach von vorn, Grill mit Kramer-Schild, links ein Anhänger

Werksdaten 350 Export und 450 Export

Die beiden Export-Modelle teilen sich eine Betriebsanleitung und einen Motor. Es ist ein Vierzylinder Standard Triumph OE 138, ein Viertakt-Diesel mit Vorkammer, Verdichtung 21,5:1 und Zündfolge 1, 3, 4, 2. Der 450 Export holt daraus mehr Leistung und hat einen grösseren Tank.

Merkmal 350 Export 450 Export
Motor Standard Triumph OE 138 Standard Triumph OE 138
Zylinder 4, stehend 4, stehend
Hubraum 2260 ccm 2260 ccm
Leistung 32,5 PS bei 2300 U/min 42 PS bei 2300 U/min
Drehmoment 12,2 mkg bei 1500 U/min 14 mkg bei 1500 U/min
Tank ca. 35 Liter ca. 45 Liter
Kühlung Pumpenumlauf mit Thermostat Pumpenumlauf mit Thermostat
Quelle Anleitung Anleitung

Die Füllmengen sind ca. 6,8 Liter für den Motor, ca. 16 Liter für Getriebe und Achsantrieb und ca. 9 Liter für den Kühlraum. Vorn verlangt das Werk 2 atü Reifendruck, hinten 0,8 bis 1,5 atü. Für die Regelhydraulik verweist die Anleitung auf eine besondere Bedienungsanleitung. Diese führen wir nicht.

KL 22, KB, KA, K 12 und K 15 in Kürze

  • KL 22, Motor F 2 L 612 mit 22 PS bei 2000 U/min und 1520 ccm, Luftkühlung mit Schwungradgebläse. Ab März 1957 folgte der KL 220.
  • KB 17 mit Kramer-Getriebe, 17 PS und 1305 ccm, 550 bis 1800 U/min, 6 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgänge mit einem Schalthebel, bis 20 km/h. Die Zapfwelle dreht 540 und 1215 U/min, ohne Mähwerk wiegt er 1150 kg. Gekühlt wird mit Umlaufkühlung, Pumpe und Thermostat.
  • KB 250, 25 PS und 1840 ccm, Umlaufkühlung mit Pumpe und Thermostat, 5 Vorwärtsgänge und 1 Rückwärtsgang bis 20 km/h, mit Kriechgang 10 und 2. Reifen vorn 5.00-16, hinten 8-36 AS oder 10-28 AS, Zapfwelle 610 U/min.
  • KA 250, Motor 2 BN, Viertakt-Diesel mit Wirbelkammer, 1,84 Liter und 25 PS bei 1800 U/min.
  • KA 15, laut Anleitung ist der Motor wassergekühlt mit Pumpenumlaufkühlung.
  • K 12 V und K 12 Th, eine gemeinsame Anleitung. Hinter dem Motor sitzt ein Schaltgetriebe mit 5 Vorwärtsgängen und 1 Rückwärtsgang, die Hinterreifen beim Traktor sind 8.00 x 20. Im Winter empfiehlt das Werk Frostschutzmittel im Kühlwasser.
  • K 15, der Ersatzteilkatalog führt Motorteile mit der Bezeichnung KD 211 Z.

Allrad bei Kramer

In den ausgewerteten Unterlagen kommt Allrad nur bei zwei Typen vor. Der Ersatzteilkatalog für KL 600 und 600 Export hat eigene Gruppen für Allrad-Antrieb, Allrad-Bremse und Allrad-Vorderachse. Der Schaufellader 411 heisst im Katalog Kramer Allrad Schaufellader. Die Anleitungen von KA 15 und KA 250 erwähnen keinen Allradantrieb. Für spätere Allrad-Typen führen wir zwei Betriebsanleitungen, die laut Titel auch die Allrad-Ausführungen abdecken. Das sind die Kramer KL 450 und 452 Export Betriebsanleitung für 19,90 EUR und die Kramer 414 und 514 Betriebsanleitung für 19,90 EUR. Für diese Seite haben wir die beiden nicht ausgewertet.

Grüner Kramer K 12 V Allesschaffer von 1950 mit roten Felgen von vorn in einem Holzschuppen

Was Halter am Kramer wissen wollen

Wo finde ich die Ersatzteilliste des KL 300

Die Ersatzteilliste des KL 300 ist unsere meistgesuchte Kramer-Unterlage. Wir führen den Ersatzteilkatalog des KL 300. Er zeigt die Baugruppen mit Bild- und Bestellnummern, darunter das 10-Gang-Getriebe, die Zapfwelle mit Lagerung, den Kraftstoffbehälter und den Deutzmotor F 2 L 712. Das Werk verlangt bei jeder Bestellung Motor-, Fahrgestell- und Getriebenummer.

Welche Bedienungsanleitung passt zum 350 Export

Für den 350 Export gilt die gemeinsame Betriebsanleitung für 350 Export und 450 Export. Sie enthält die Motordaten, Füllmengen und Reifendrücke aus der Tabelle oben. Für die Teile gibt es zusätzlich den Kramer 350 Export Ersatzteilkatalog für 24,90 EUR.

Wo bekomme ich Ersatzteile für den KL 200

Grundlage ist der Ersatzteilkatalog des KL 200. Bei der Bestellung verlangt das Werk Stückzahl, Teilebezeichnung mit Bildnummer aus der Ersatzteilliste und die Versandart. Die Fahrgestellnummer steht auf dem Typenschild und links auf der Vorderachskonsole. Für Bedienung und Pflege nimmt man die Betriebsanleitung des KL 200 dazu.

Welche technischen Daten hat der KL 250

Das Datenblatt zum KL 250 nennt einen Deutz F 2 L 712 mit 24 PS, 5 Vorwärtsgänge und 1 Rückwärtsgang, mit Untersetzung 10 und 2, Zapfwelle 540 U/min, Hydraulik von Kramer und Bosch mit 1100 kg Hubkraft, 1350 kg Eigengewicht und 20 km/h. Einen Tankinhalt nennt es nicht. Vorn laufen Reifen 5,00 x 16, hinten 10 x 28 AS. Dieses Datenblatt wurde der gemeinsamen Anleitung für KL 220 und KL 250 später angehängt und ist kein Druck des Werks. Für die Teile gibt es den Kramer KL 250 Ersatzteilkatalog für 24,90 EUR.

Welche Daten und welche Betriebsanleitung hat der KL 400

Die Betriebsanleitung des KL 400 nennt einen Dreizylinder F 3 L 812 mit 2550 ccm und 40 PS bei 2300 U/min, 10 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgänge, Zapfwelle ca. 540 U/min mit Doppelkupplung, ca. 42 Liter Tank und 1950 kg. Die Hydraulik gab es zum Heben und Drücken oder als Regelhydraulik, beide mit Dreipunktaufhängung, umsteckbar von Kategorie I auf Kategorie II. Mit Sondergetriebe fährt der KL 400 bis ca. 30 km/h. Für bestimmte Arbeiten verweist die Anleitung an den Bosch-Dienst oder die KHD-Werkstatt. Der Ersatzteilkatalog ergänzt die Anleitung mit den Teilen, bestellt wird mit Motor-, Fahrgestell- und Getriebenummer.

Wie ordne ich KL 150 und KL 180 ein

Die Anleitungen von KL 150 und KL 180 nennen dieselben Füllmengen und dieselbe Zahl der Gänge. Verschieden sind die Motorenhandbücher, auf die sie verweisen, beim KL 150 das Handbuch F 1 L 712, beim KL 180 das Handbuch 2 LD. Leistung und Gewicht nennen beide Anleitungen nicht. Beim KL 150 verlangt das Werk vorn 2,0 atü Reifendruck, hinten auf dem Acker 0,8 atü und auf der Strasse 1,0 atü.

Welcher Motor steckt in meinem Kramer

Am sichersten sagt es die Motornummer. Beim KL 200 steht sie auf dem Typenschild und rechts unter der Brennstoffpumpe, beim KL 300 vorn rechts unten am Motor. Mit der Nummer und dem Typ lässt sich der Motor der Liste oben zuordnen. Beim KL 400 ist das besonders wichtig, weil Anleitung und Ersatzteilliste verschiedene Motoren nennen.

Welche Unterlage passt zu meinem Kramer

Hier stehen die zwölf meistgesuchten Kramer-Titel. Alle weiteren, auch für KL 22, KB 17, KB 25, KB 250, KA 15, KA 250, K 12 und den Schaufellader 411, finden Sie über die Suche nach Kramer.

Betriebsanleitungen

Ersatzteilkataloge

Fachbuch und wichtigste Werkstattunterlage

Ein Fachbuch über Kramer ist bei uns im Moment nicht lieferbar. Die wichtigste Unterlage für die Werkstatt ist deshalb der Ersatzteilkatalog des KL 300. Er ist unsere meistgesuchte Kramer-Unterlage und zeigt die Baugruppen mit Bild- und Bestellnummern.

Ersatzteilkatalog KL 300 kaufen

Weiterführende Quellen

Alle Werksdaten dieser Seite stammen aus Betriebsanleitungen und Ersatzteilkatalogen in unserem eigenen Archiv. Wo eine Unterlage schweigt, sagen wir das. Haben Sie einen Kramer, der hier nicht passt, oder eine Unterlage, die wir nicht kennen? Schreiben Sie uns Typ und Fahrgestellnummer, dann suchen wir die passende Unterlage heraus.